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Was andere Menschen Liebe nennen

Inhalt: Stephen ist seit seiner Geburt unsichtbar und fühlt sich im großen New York so einsam wie niemand sonst auf der Welt. Doch als seine neue Nachbarin Elizabeth ihn plötzlich sehen kann, ändert sich alles für Stephen. Gemeinsam gehen die beiden Stephens Schicksal auf den Grund, und kommen sich dabei näher. Doch das Glück der beiden gerät immer wieder ins Wanken, denn das Geheimnis über Stephen wird zur Gefahr. Zur Gefahr für Stephen, Elizabeth und die ganze Stadt.
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Autoren: David Levithan, Andrea Kremer
Verlag: cbt
Seitenzahl: 412
Genre: Jugendbuch, Fantasy
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Kommentar: Da ich schon einige Bücher von David Levithan gelesen habe, war ich gespannt, ob er mich mit diesem Roman überzeugen konnte.
Inhalt: Die ersten 100 Seiten thematisieren Stephens unsichtbares Leben und wie er sich dabei fühlt. Dieser Teil hat mir besonders gut gefallen, da es voller Emotionen ist. In den restlichen 300 Seiten stehen Elizabeth und der Versuch, Stephens Schicksal zu verändern im Vordergrund. Hier finde ich schade, dass Stephens Gefühle ein wenig vernachlässigt werden und in den Hintergrund rücken.
Spannung: Besonders der erste Teil des Buches hat mir gefallen, da man sich gefragt hat, wieso Stephen in dieser Situation steckt und wie es dazu kam. Dies erfährt man jedoch recht schnell, und schließlich geht es darum, die Situation zu ändern. Natürlich möchte man wissen, ob die Charaktere dies schaffen, daher ist es auch spannend, jedoch hat es mich nicht mehr ganz so gepackt wie zu Beginn des Buches.
Schreibstil: Levithans Schreibstil hat mich schon immer begeistert, zu Kremers kann ich nicht viel sagen, da dies mein erstes Buch von ihr war. Doch schnell merkte ich, dass die beiden ein Werk erschaffen haben, welches sprachlich sehr, sehr gut ist. Die Autoren können super mit Worten umgehen, und erzeugen beim Leser Emotionen. Ein weiterer Effekt ist, dass sich die Leser verstanden fühlen, da sie sich vielleicht schon einmal ähnlich gefühlt haben wie die Charaktere und sich mit ihnen identifizieren können.
Charaktere: Mit Stephen konnte ich mich sofort gut identifizieren, weshalb ich ihn auch schnell ins Herz geschlossen habe. Ich habe mich von ihm verstanden gefühlt. Auch Elizabeth mochte ich auf anhieb. Ich habe zwar das ein oder andere mal die Augen über sie verdreht, jedoch eher im positiven Sinn, da sie zwar Macken hat, sie ist beispielsweise sehr stur, dies macht sie jedoch nur sympathischer und menschlicher. Der Nebencharakter Laurie ist mein Lieblingscharakter.

Fazit: Im Allgemeinen wird das Buch zwar zum Ende hin etwas schwächer, es ist jedoch trotzdem ein wirklich gutes und emotionales Buch, welches trotz der Fantasy gleichzeitig einen Bezug zur Realität hat. Es hat mir wirklich gut gefallen und lohnt sich zu lesen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen. ☆☆☆☆ und bedanke mich beim Blogger Team für das Leseexemplar. :)

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