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Lemon Summer

Inhalt: Whitley freut sich darauf, ihre letzten Sommerferien vor dem College wie jedes Jahr mit ihrem Vater zu verbringen. Was sie jedoch nicht ahnt, ist, dass ihr Vater eine neue Frau kennengelernt hat, die er bald heiraten möchte - und zwar ausgerechnet die  Mutter von Whitleys heißem Flirt von ihrem Abschlussball, Nathan. Als Whitley merkt, dass ihr Vater sich mehr um seine neue Familie bemüht als um sie, ist sie sich sicher: Der Sommer wird ein Albtraum! Doch immer wieder knistert es zwischen Nathan und Whitley, und sie muss sich eingestehen, dass der Sommer vielleicht doch gar nicht so schlecht ist ...

Autorin: Kody Kempler
Genre: Jugendliteratur
Seitenzahl: 346
Verlag: cbt
Einzelband

Kommentar: Da mir der Roman "Von wegen Liebe" von der Autorin gut gefallen hat, beschloss ich, ihr neues Buch "Lemon Summer" zu lesen.

Handlung: Die Handlung ist durchgängig etwas klischeehaft, wobei es zwischendurch trotzdem die ein oder andere Wendung gibt, die mich überrascht hat. Die Problematik und Thematik ist alltäglich und somit wahrscheinlich vielen Jugendlichen bekannt. Ich selbst konnte nicht wirklich einen Bezug herstellen, denke aber, dass es für einige ein interessantes Thema sein könnte. Wie die Handlung verläuft ist in den groben Teilen ziemlich vorhersehbar, es gibt jedoch einige Details, die ich so nicht erwartet hätte. Das Ende des Buches gefällt mir leider nicht, da ich es ein wenig widersprüchlich zur vorherigen Handlung sehe. 

Spannung: Da man wissen möchte, wie es mit Whitley und der neuen Familie, ganz besonders Nathan, weitergeht, ist das Buch ziemlich spannend, obwohl es nur wenige brenzlige Situationen gibt. Trotzdem schafft die Autorin es, den Leser neugierig zu machen.

Schreibstil: Der Schreibstil ist ziemlich cool, da er relativ locker und auch verständlich ist. Er richtet sich besonders an Jugendliche.

Charaktere: Die Hauptcharaktere sind Whitley und Nathan. Whitley weist einige klischeehafte Charakterzüge und Verhaltensweisen auf, wie beispielsweise ihre Dickköpfigkeit. Was sie jedoch von anderen unterscheidet ist die Tatsache, dass sie selbstbewusst, mutig und ehrlich ist. Die Autorin macht direkt und ziemlich offensichtlich auf Whitleys Schwächen aufmerksam, was diese jedoch realer und echter wirken lässt. Trotzdem ist sie mir, besonders zu Beginn, ziemlich auf den Nerv gegangen. Dies hat sich zum Glück gebessert.
Nathan finde ich cool. Er ist nicht der klischeehafte "Bad-Boy", sondern schnell wird klar, dass er zu den "Nerds" gehört und sich auch nicht verändern lässt. Das lässt ihn sofort sympathisch wirken und zeigt seinen Mut. Er ist das beste Beispiel, dass man als Nerd nicht gleich als langweilig und uncool abgestempelt werden darf!

Insgesamt ist es ein schönes Buch, das sich schnell zwischendurch lesen lässt. Ich vergebe 4 von 5 Sternen. ☆☆☆☆

Mein Dank gilt dem Team des cbt-Verlags für die schnelle Zusendung des Rezensionsexemplars.

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