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Letztendlich sind wir dem Universum egal

Inhalt: Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt, und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren. Doch dann verliebt A sich in Rhiannon. Kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

Autor: David Levithan
Verlag: FJB
Genre: Jugendbuch
Seitenzahl: 394

Kommentar: Da ich bereits ein Buch des Autors gelesen habe und viel Gutes über dieses Buch gehört habe, habe ich mich entschlossen, es zu lesen.

Handlung: Die Handlung des Buches ist ziemlich originell. Ich kenne kein Buch, das diesem hier auch nur ähnlich ist. Das Buch behandelt einige ernstzunehmende, schwierige Themen unserer Gesellschaft, die gerne umgangen bzw totgeschwiegen werden. Doch der Autor hat sich mit diesen Themen auseinandergesetzt und sie hervorragend in den Roman eingebracht. Der Verlauf der Handlung gefällt mir gut, und das Ende ist passend, auch wenn es nicht das Ende ist, welches ich mir erhofft hatte.

Spannung: Der Roman ist sehr spannend, was vor allem daran liegt, dass man so ziemlich nichts vorhersehen konnte, da der Roman, wie gesagt, einzigartig ist. Der Protagonist "A" wusste selbst oftmals nicht, was mit ihm passiert, und da man das Ganze aus seiner Sicht mitverfolgt, wird die Spannung aufrecht erhalten.

Schreibstil: David Levithan hat einen angenehmen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt. Er verfügt über das Talent, mit seinem Worten gewisse Stimmungen und Gefühle beim Leser zu erzeugen. Das macht einen guten Autor für mich aus.

Charaktere: Neben Rhiannon und A bekommt man Einblick in das Leben verschiedener Personen, da A ja regelmäßig in den Körper eines anderen Menschen schlüpft. So lernt man einige unterschiedliche Charaktere kennen, die einem mal mehr, mal weniger sympathisch sind. Mit einigen konnte ich mich identifizieren.
Mit A kann ich mich gut identifizieren, da er teilweise sehr gut meine Gefühle widerspiegelt.
Mit Rhiannon kann ich mich weniger identifizieren, trotzdem finde ich sie sympathisch.

Fazit: Es ist ein wirklich einzigartiges Buch, welches mich noch nach dem Lesen beschäftigt und zum nachdenken anregt (solche Bücher mag ich ja sowieso am liebsten). Es lohnt sich definitiv zu lesen, da sich die Menschen meiner Meinung nach zu wenig mit den Themen auseinander setzen, die der Roman behandelt.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen ☆☆☆☆☆ und werde sicherlich noch weitere Bücher von dem Autor lesen.

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