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Bluescreen

Inhalt: Los Angeles im Jahre 2050. Eine Stadt, in der du tun und lassen kannst, was du willst - solange du vernetzt bist. Durch das Djinni, ein Implantat direkt in deinem Kopf, bist zu 24 Stunden am Tag online. Doch im Netz lauert dunkler Feind, der nur auf dich gewartet hat...
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Autor: Dan Wells
Verlag: Piper
Genre: Dystopie
Seiten: 364
Reihe, Band 1
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Kommentar: Das Buch habe ich zusammen mit der lieben LindaLiest gelesen.
Da sich der Klappentext sehr viel versprechend anhört, war ich sehr gespannt auf das Buch.

Handlung: Im ersten Drittel des Buches passier nicht wirklich viel: Die Situation und die Welt, in der die Figuren Leben, werde sehr detailliert beschrieben. Ab Seite 120 fängt es dann an, spannend zu werden. Mit der Entwicklung der Handlung hätte ich so nicht gerechnet, doch ich bin froh, dass es mich überraschen konnte. Leider muss ich sagen, dass ich an manchen Stellen nicht ganz durchgeblickt habe, da ein großer Bestandteil des Romans Technologie &  Computer sind und spezifisches Wissen der Leser vorraussetzt. Ich persönlich habe dieses Vorwissen leider nicht.
Das Ende des Buches ist spannend und regt zum Lesen des Folgebandes an.

Spannung: Da, wie bereits erwähnt erwähnt, im ersten Drittel nicht wirklich viel passiert, sondern nur viel beschrieben wird, ist dieser Teil leider nicht sehr spannend und zieht sich ziemlich. Der Vorteil an einer solch detaillierten Beschreibung ist jedoch, dass man sich die Welt sehr genau vorstellen kann. Mit der Zeit wird das Buch aber dann spannender, was besonders daran liegt, dass die Protagonisten oft in brenzlige Situationen geraten. Außerdem passieren manche Dinge, mit denen man nicht rechnet, was den Roman ebenso spannend macht. Trotzdem gibt es auch nachher noch ein paar Stellen, die sich ziehen, während andere unheimlich spannend sind.

Schreibstil: Der Schreibstil ist meiner Meinung nach zwar etwas zu ausführlich, aber trotzdem gut. Wann fühlt sich in die Geschichte mit einbezogen. Es lässt sich flüssig lesen, ist aber trotzdem recht anspruchsvoll.

Charaktere: Die Charaktere gefallen mir gut. Die Protagonistin, Marisa, ist eine starke, mutige und tapfere Frau. Dafür bewundere ich sie. Sie lässt sich nichts gefallen. Dabei ist sie auch selbstlos, was sie sehr sympathisch macht. Auch weitere Personen wie Bao und Sahara kann ich gut leiden.

Alles in allem ist der Roman nach ca 120 Seiten ganz gut, jedoch sehr technikbezogen. Trotzdem empfand ich es als interessant zu sehen, wie sich das Ganze entwickelt.

Ich vergebe 3 von 5 Sternen.☆☆☆

Vielen Dank an den Piper Verlag für die Zusendung des Rezenionsexemplars!

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