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Eine wie Alaska

Inhalt: In dem Roman geht es um den 16 Jahre alten Miles Halter, der ein langweiliges Leben führt. Er entschließt sich dazu nach Culver Creek, auf ein Internat zu gehen, in der Hoffnung, endlich etwas zu erleben und echte Freunde zu finden. Schon am ersten Tag trifft er auf die undurchschaubare, aber gleichermaßen faszinierende Alaska Young - und verliebt sich schlagartig. Er ist fest entschlossen, das Rätsel, das Alaska umgibt, zu lösen.
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Autor: John Green
Genre: Jugendbuch
Format: Einzelband
Verlag: dtv
Seitenzahl: 295
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Kommentar: Diese Rezension zu schreiben, fällt mir schwerer als bei anderen Rezension. Wenn ich den Roman in einem Wort beschreiben müsste, würde es "fantastisch" wohl noch am besten treffen, doch es reicht nicht aus, um wirklich deutlich zu machen, was ich von dem Buch halte. (Ich habe es jetzt zum dritten, und vermutlich nicht zum letzten Mal gelesen!)
Handlung: Es geht um den sechzehnjährigen Miles auf der Suche nach dem großen Vielleicht. Mehr zum Inhalt verrate ich nicht, das müsst ihr selbst lesen. Der Beginn des Buches, sowie die einzelnen Handlungen und die gesamte Handlungsentwicklung gefallen mir sehr gut. In der Mitte des Romans gibt es zwar einige Stellen, wo wenig passiert, doch trotzdem ist es nicht langweilig. Die Entwicklung ist passend und das Ende des Buches gefällt mir auch sehr gut. Es ist zwar teilweise offen, jedoch kann die ein oder andere Frage noch geklärt werden.

Spannung: Obwohl ich das Buch schon zum dritten Mal gelesen habe, war es trotzdem noch spannend für mich. Natürlich war ich mir über die Handlung im Klaren, doch dies hat mich nicht gestört. Als ich es zum ersten Mal gelesen habe, war die Spannung für mich trotz einiger Längen sehr hoch. Einige Ereignisse kommen unerwartet, was die Spannung zusätzlich erhöht.

Schreibstil: An dieser Stelle könnte ich vermutlich einen Roman schreiben, doch ich versuche mich kurz zu fassen. John Greens Schreibstil ist einfach nur fantastisch. Mit seiner Wortwahl trifft er mitten ins Herz und bringt Tatsachen auf den Punkt. Ich fühle mich einfach beim Lesen total verstanden, weil das, was er schreibt meine eigenen Erfahrungen und Ansichten widerspiegelt. Er schreibt mit einer gesunden Mischung aus Humor, Philosophie und Tiefgründigkeit. Das Buch lässt sich angenehm und flüssig lesen, man kommt gut durch das Buch durch. John Green ist einer der wenigen Autoren, der mich mit seinem Schreibstil tief berühren kann.

Emotionen: John Green konnte mit dem Roman definitiv verschiedene Emotionen in mir hervor rufen. Das liegt zum einen natürlich am Handlungsverlauf, zum anderen aber auch an den scheinbar nebensächlichen Erwähnungen, die eine große Bedeutung für mich haben und dazu geführt haben, dass ich mich wirklich verstanden fühlte. Da ich mich ganz auf die Geschichte eingelassen habe, fiel es mir leicht, mit den Charakteren mit zu empfinden.

Charaktere: Kommen wir zuerst zu Miles. Miles ist ruhig, unsicher und sein Leben ist alles andere als aufregend. Trotzdem sehnt er sich zum einen nach mehr Spannung und Abenteuer in seinem Leben, und zum anderen nach Freunden, die in brauchen und auf ihn zählen. Im Allgemeinen kann ich mich gut mit Miles identifizieren, da wir teilweise ähnliche Charakterzüge, sowie gleiche Ansichten und Sehnsüchte haben. Miles war mir von Anfang an total sympathisch, und das hat sich nicht geändert.
Auch mit Alaska kann ich mich zum Teil identifizieren. Ich kann einige ihrer Gefühle nachempfinden. In vielerlei Hinsicht haben wir ähnliche Gefühle, wobei ihre jedoch deutlich stärker ausgeprägt sind. Aber es gibt auch einige unterschiedliche Charakterzüge zwischen Alaska und mir. Doch diese bewundere ich besonders. Alaska tut einfach das, was sie für richtig hält. Natürlich ist sie alles andere als perfekt und macht 
viele gravierende Fehler. Das ändert aber nichts daran, dass sie eine sehr starke und auch inspirierende Protagonistin ist. /
Auch Chip Martin, besser bekannt als "der Colonel", habe ich ins Herz geschlossen

Fazit: Wie ihr an meiner Rezensionen sehen können, bin ich sehr sehr begeistert von dem Buch. Meiner Meinung nach ist es das beste Buch des Autors, obwohl ich die anderen, die ich gelesen habe, auch ausnahmslos gut finde. Natürlich wird es Leute geben, die mit dem außergewöhnlichen Schreibstil von John Green nicht viel anfangen können, doch wenn ihr philosophische Literatur mögt, kann ich euch nur ans Herz legen, dieses Buch zu lesen. Meinen Geschmack trifft es auf jeden Fall zu 100%.

Und somit gebe ich ohne Zweifel die volle Punktzahl, 5 Sterne.

Kommentare

  1. Schöne Rezension :) Ich finde das Buch gehört zu seinen besten, mit unteranderem Das Schciksal ist ein mieser Verräter.

    - Seline :)

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    1. Ja, das Schicksal ist ein mieser Verräter ist nach diesem hier mein liebstes Buch von John Green :)

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  2. Schön, dass es dir gefallen hat. Eine wie Alaska ist mein liebstes von John Green :)

    Liebst, Lara.

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